unter der kategorie "bandwurm" findet ihr eine geschichte, die jeden tag mit einem satz fortgesetzt wird.

da ich ein herz für euch seelenlose bande habe, ist es euch gestattet, sätze beizusteueren.

lest nochmal.

es ist euch GESTATTET. ihr habt kein recht auf mitarbeit. ihr seid DRECK! wenn ich einen eurer sätze erwähle und in den KANON aufnehme, ist das eine verdammt große ehre.

kapiert?

und jetzt - weiter VERRECKEN!

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Hier der vollständige Text:

 

Charlie nahm den langen Dildo und befeuchtete ihn mit seiner Zunge. Mit dem feuchtglänzenden Plastikschwanz tippte er ganz vorsichtig eine der Briefmarken auf dem Tisch vor sich an, sie blieb prompt haften. Mit sicheren Fingern führte Charlie den Dildo in Richtung des Briefmarkenalbums und schaffte es sogar, die Marke in eines der kleinen Plastikfäher zu schieben.Charlies scharfen Blick entging nicht, daß einer der Zähne der Briefmarke fehlte - daß machte ihn wütend, verdammt WÜTEND.Um seine Wut rauszulassen, nahm er seinen Trommelrevolver vom Tisch, setzte die Trommel surrend in Bewegung und hielt den Lauf des Revolvers an den Hals der barbusigen Blondine, die neben ihm saß.Die Trommel blieb stehen, Entsetzen war ihm Gesicht der Blondine zu erkennen, Charlie drückte ab.Der Schlagbolzen startete das Projektil in der Trommel, daß ein unschönes Loch im Hals der Blondine verursachte aus dem jetzt im Pulstakt Blut herausspritzte.

Einführung eines ICH-Erzählers!:

 Ich lege meinen Kopf in den Nacken. Fange mit meiner Zunge den süßen roten Zaubersaft auf und trinke Schluck für Schluck das Verderben. (Powered by: http://missobsessed.myblog.de/ )

Charlie beobachtete, wie sich das brünette Luder neben ihm an dem Blut der Hure labte und konnte ein schrilles Lachen nicht unterdrücken, wollte es überhaupt nicht unterdrücken.

Das Blut der Nutte schmeckte mir hervorragend, denn sie war noch jung - blutjung, sozusagen.

Nachdem ich satt war, blickte ich Charlie an, der mir noch immer keinen Preis für die Briefmarke genannt hatte.

Andächtig schob Charlie neue Patronen in die Trommel des Revolvers  und sagte dann: "250.000".

Mir war Charlies Wut über die nicht vorhandene Ecke der Briefmarke nicht entgangen, also zog ich meine Desert Eagle und zielte auf seinen Kopf "150.000, Du Bastard und keinen Cent mehr!"

Charlie hielt meinem Blick stand und erwiderte: "175.000, Olga!", während er die Trommel des Revolvers zurückschnappen ließ und den Lauf auf mich richtete.

Auch Freundschaft hat ihre Grenzen, dachte ich und zog den Abzug durch.

Die Kugel schlug direkt neben Charlies linkem Ohr in die Wand ein und ich zischte: "150.000, oder ich nehme was mir zusteht".

Charlie schluckte, der Revolver verharrte auf mich Gerichtet, ein Kampf spielte sich auf seinen Gesichtszügen ab.

"Okay, Olga - aber ein Blowjob ist bei 150.000 inklusive, oder?"

Anstelle einer Antwort griff ich blitzschnell in Charlies Haare und hämmerte sein Gesicht auf die Tischplatte. 

Verzückt leckte sich Charlie über die Lippen, die von seinem eigenen Blut benetzt waren und gab mir die Briefmarke.

Ich öffnete die kleine, stählerne Schatulle und platzierte die Marke darin, wobei mir die fehlende Ecke der Briefmarke geradezu ins Auge stach.

Vor der Kneipe kam eine schwere, schwarze Limousine mit quietschenden Reifen zum Stehen - ich musste hier schnellstmöglich weg!

Ich stand auf, der Stuhl fiel polternd zu Boden und ich rannte los.

Der Vordereingang wurde von vier bulligen, kahlgeschorenen Typen in Lederjacken gestürmt, blieb also nur der Hinterausgang.

Ich stürzte in Richtung Küche aus dem Speisebereich und stoße im Laufen mit einem Kellner zusammen.

Wir gingen beide zu Boden, stöhnend rollte ich mich zur Seite und kam wieder auf die Beine, verlor wertvolle Zeit.

Einer der Lederglatzen riß seine Desert Eagle hervor und zielte auf mich, ein Schuss peitschte durch das Restaurant.

Der Kopf der Lederglatze wurde nach hinten geschleudert, als Charlies Kugel hineinschlug.

Der Körper des tödlich Getroffenen behinderte seine direkt hinter ihm heraneilenden Kollegen, die Karten wurden wieder neu gemischt.

Ich kam wieder auf die Beine und sprintete in die Küche.

Charlie stürzte hinter mir in die Küche und begann wie ein Irrer in den Gang zu ballern, ich packte mir den Koch und presste ihm meine Waffe gegen die Wange.

"Du hast die Wahl: Entweder du machst den Hinterausgang freiwillig auf, oder ich schieße Dir einen zweiten Mund ins Gesicht!"

Der Koch nickte, kramte in der Tasche seiner Schürze und förderte einen Schlüssel zu Tage, mit dem er die Hintertür öffnete.

In diesem Moment wurde Charlie in die Schulter getroffen und ließ seine Waffe fallen.

Ich konnte den Pisser sowieso nie leiden, also überließ ich ihn seinem Schicksal und stürmte aus dem Hinterausgang.

Draußen regnete es und die Regenstrahlen wurden von den Scheinwerfern eines wartenden Autos in ein fahles Licht getaucht.

Mein Atem stockt, mein Blut gefriert.

Vor dem Wagen stand jemand, den ich gut kannte...nur zu gut kannte, denn es waren keine gute Erinnerungen.

Edgar blickte mich aus seiner Nickelbrille heraus an, die Hände lässig in die Seiten gestemmt.

Der Australier nickte - nickte jemandem hinter mir zu, jemandem mit einem Schlagstock.

Hartgummi, gezielt gegen Nacken eingesetzt, tut weh und raubt einem die Sinne.

Ich werde wieder wach, mein Schädel dröhnt und es ist dunkel - absolut dunkel.

Meine Hände tasteten in die Dunkelheit und entdeckten etwas rundes, gummiartiges mit kräftigem Profil.

Ich wollte aufstehen und stieß mir meinen Kopf an etwas Metallischem, ich war in einem verdammten Kofferraum.

Dieses australische Schwein wollte mich zum Flughafen schaffen!

Ich griff in meinen linken Stiefel.

Meine Finger bekamen das Kampfmesser zu fassen und ich zog es hervor.

Mit beiden Händen umfasste ich den Griff des Messers und stieß es in die Lehne des Rücksitzes.

Die Klinge drang durch die Presspappe Rückwand und glitt in den Stoff, traf dann aber auf das Drahtgeflecht des Sitzes und blieb stecken.

Gewalt löste einfach immer jedes Problem, also umfasste ich den Messergriff mit beiden Händen und riß ihn nach oben.

Einige Federn wurden glatt durchtrennt, andere rissen und schnitten mir in den Handrücken, als ich die Klinge durch die Rückenlehne fahren ließ.

Ich zwängte mich durch die zerfetzten Überreste des Rücksitzes und nahm keine Rücksicht auf Verluste.

Diese Mistkerle hatten mich in einen alten VW Golf gesperrt - sie hätte etwas Massiveres auswählen sollen!

Ich öffnete die Tür des Wagens und stieg aus der Rostlaube aus.

Anscheinend hatte ich länger im Kofferraum gelegen, als ich gedacht hatte, denn meine Beine waren total steif und meine Knie pochten.

Ich sah mich um und erkannte, dass ich mich mich auf einem Parkdeck eines Parkhauses befand.

In diesem Moment hörte ich ein Geräusch hinter mir.

Edgar stand hinter mir, richtete seinen kurzläufigen Revolver auf mich und grinste.

"Du hast zwei Optionen, Olga. Option 1: Du kommst mit. Option 2: Du bekommst eine Kugel in deinen hübschen Kopf!", sagte der Australier gelassen.